Entlassungsfeier der Studierenden am Reckenberg-Berufskolleg

Staatlich geprüfte und anerkannte Erzieher auf dem Arbeitsmarkt gefragt Als einziges Berufskolleg im Kreis Gütersloh bietet das Reckenberg-Berufskolleg Rheda-Wiedenbrück die insgesamt drei Jahre umfassende Ausbildung zur Erzieherin bzw. zum Erzieher an. Insgesamt 106 Studierende in fünf Klassen konnten nun mit einem staatlichen Abschluss in der Tasche ins Berufsleben entlassen werden. Während 42 als staatl. geprüfte Erzieher ihre zweijährige schulische Ausbildung beendet haben und nun in ihr Anerkennungsjahr als quasi drittem Ausbildungsjahr starten, haben 64 staatl. anerkannte Erzieher ihr Anerkennungsjahr in einer Kita bereits erfolgreich hinter sich gebracht. Sie alle waren zusammen mit ihren Familien und Freunden, verantwortlichen Klassenlehrern, ihrem Bildungsgangleiter Johan La Gro sowie Schulleiterin Elke Brost bei der feierlichen Entlassungsfeier in der Aula des Reckenberg-Berufskollegs. Für Bildungsgangleiter Johan La Gro war es – kurz vor seiner Pensionierung – der letzte Jahrgang, den er nach 25-jähriger Tätigkeit am Reckenberg-Berufskolleg entlassen konnte. Er betonte in seiner Rede, wie viel er von seinen Schülern und Studierenden gelernt habe. „Sie alle haben mir gezeigt, was tagtäglich in den Einrichtungen passiert, welche Probleme und Herausforderungen es gibt und wo der Schuh drückt. Dafür bin ich Ihnen dankbar“, machte er deutlich. Er ermutigte die Absolventinnen, in der pädagogischen Arbeit Räume zu schaffen, in denen Resonanz erfahren werden kann. Resonanz entsteht, wenn Erziehende etwas geben und etwas erhalten zurück. Dies geschieht in drei Dimensionen: im zwischenmenschlichen Kontakt, in der Beziehung zur Natur und im Kontakt zu Lebensorientierungen, die für Einzelne und die Gesellschaft gelten. Schulleiterin Elke Brost benutzte das Bild verschiedener Taschen, um den Bildungsweg zu verdeutlichen. Angefangen von der Kindergartentasche mit der Brotdose als wichtigstem Equipment über den Schultornister, an dem Jungen und Mädchen manchmal leider auch ganz schön schwer zu tragen haben, falle auf, dass sich mit zunehmendem Alter Taschengröße und Taschenvolumen – aufgrund des Smartphones als für Jugendliche dominierendem Instrument - schlagartig reduziere. Wichtig sei es, dass im Laufe eines Schullebens auch Werte und Kompetenzen „in die Schultasche eingepackt“ und gefördert würden. Dazu gehörten Erziehung zur Ehrlichkeit, Übernahme von Verantwortung, Respekt vor Mitschülern und Lehrkräften sowie die Entwicklung von Sach-, Fach- und Sozialkompetenzen. „Sie stehen als Erzieher vor der beruflichen Herausforderung, junge Menschen der nächsten Generation für ein Leben in unserer Gesellschaft zu befähigen und sie für die Gestaltung der eigenen Zukunft fit zu machen“, resümierte Elke Brost. Dabei hob sie hervor, dass die Absolventen mit dem heutigen Tag zu den qualifizierten Kräften gehören würden, die händeringend auf dem Arbeitsmarkt gesucht würden und mit entsprechend guten Perspektiven ins Berufsleben starten könnten. Besonders geehrt wurden bei der Zeugnisübergabe die jeweils Klassenbesten. Dies sind Sandra Mettenborg, Damian Nowarzyn, Gebriela Hutfilker, Sophia Hentschel, Julia Ay und Alina Sternberg bei den staatl. anerkannten Erziehern sowie Chantal Wittköpper und Shari Ann Koslowski bei den staatl. geprüften Erziehern. Foto: 106 junge Menschen haben den Ausbildungsabschluss der Erzieherin/des Erziehers am Reckenberg-Berufskolleg erreicht.

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