Bestenehrung am Reckenberg-Berufskolleg: Werkzeugkoffer für Malerazubi Marco Ilsen

Sto-Stiftung ehrt 100 Beste im Maler- und Lackiererhandwerk

Rheda-Wiedenbrück. Dass sich gute Leistungen in der Schule durchaus auszahlen, kann Marco Ilsen nur bestätigen. Der Malerazubi, Berufsschüler am Reckenberg-Berufskolleg im dritten Lehrjahr und kurz vor seiner Gesellenprüfung als Maler und Lackierer, erhielt kürzlich im Rahmen einer Bestenehrung der bundesweit tätigen Sto-Stiftung als einer von 100 Auszubildenden einen überaus umfangreich bestückten Werkzeugkoffer als Anerkennung für seine überdurchschnittlichen Leistungen in der Berufsschule.

Den rollenden Werkzeugkoffer, dessen Inhalt sicherlich einen Wert von rund 1.000 Euro hat, überreichte Stiftungsrat Konrad J. Richter. Als Fach- und Lehrbuchautor ist er Malern und Lackierern durchaus ein Begriff. Auch im Reckenberg-Berufskolleg wird im Unterricht auf seine Lehrwerke zurückgegriffen. Die Sto-Stiftung, Ableger des gleichnamigen Konzerns, der im Schwerpunkt Produkte für Fassaden, Innenraum und Lacke vertreibt, schreibt bereits seit sieben Jahren bundesweit ein Förderprogramm für Auszubildende des Maler- und Lackiererhandwerks aus. Hierbei kann jede Berufsschule ihren leistungsstärksten Auszubildenden im dritten Ausbildungsjahr nominieren. Neben dem Werkzeugkoffer erhalten die Geehrten auch ein Fachbuchpaket für die anstehende Gesellenprüfung.

Über die Auszeichnung freuten sich mit dem Berufsschüler und seiner gesamten Klasse auch Fachbereichsleiterin und Klassenlehrerin Iris Jansen in de Wal, Bildungsgangleiter René Welbers, Abteilungsleiter Markus Woidich sowie die stellvertretende Schulleiterin Monika Schroedter. Sie betonte, dass die Leistungen in der Klasse in diesem Jahr besonders gut sind, denn es habe für die Nominierung des Klassenbesten ein heißes Kopf-an-Kopf-Rennen von insgesamt fünf Berufsschülern gegeben.

Beeindruckt von der guten schulischen Leistung seines Azubis zeigte sich auch Malermeister Guido Fuchs vom gleichnamigen Fachbetrieb aus Verl, in dem Marco Ilsen den beruflichen Teil seiner Ausbildung absolviert.

Lob und Anerkennung gab es ebenfalls vom Obermeister der Maler-, Lackierer- & Raumausstatter-Innung Gütersloh Jörn Leweling. „Was wir nicht können, gibt’s nicht“, erklärte er mit einem Augenzwinkern. „Denn was nützt die schönste Einrichtung, wenn die Wand dahinter nicht passt.“ Er hatte die Klasse in der Vergangenheit bereits beim 1. Werkstofftag der Maler-/Lackiererinnungen Ostwestfalens in Paderborn kennengelernt, der bei den Azubis sehr gut ankam. Hier hatten sie unter anderem die Gelegenheit, Virtual Reality als neue Technologie der Darstellung von Gestaltungsplanungen kennenzulernen und mit entsprechenden VR-Brillen und Computern auszuprobieren. Künftig werde, so der Obermeister, das Malerbildungszentrum in Bielefeld eines von bundesweit drei Orten sein, an denen der Lernschwerpunkt Virtual Reality mit Hilfe einer Förderung von über 200.000 Euro weiter ausgebaut werde. Die Nutzung digitaler Techniken sei eine Top-Chance für die berufliche Perspektive im gestalterischen Bereich.

Einen Werkzeugkoffer mit wertvollem Inhalt für seinen Beruf erhielt Malerazubi Marco Ilsen (4.v.l.) als einer von bundesweit 100 Besten Mit ihm freuen sich Jörn Leweling (Innungsmeister), Konrad J. Richter (Stiftungsrat der Sto-Stiftung), Guido Fuchs (Firma Fuchs Verl, Ausbilder), Iris Jansen in de Wal (Fachbereichsleiterin und Klassenlehrerin) und Monika Schroedter (stellvertretende Schulleiterin Reckenberg-Berufskolleg).

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