Nach einem Jahr Pause wieder „Markt der Möglichkeiten“ am Reckenberg-Berufskolleg

Insgesamt acht Anbieter aus der Region – darunter Vertreter von Hochschulen und Fachhochschulen, Aus- und Weiterbildungsstätten – warben beim diesjährigen „Markt der Möglichkeiten“ im Reckenberg-Berufskolleg für Aus- und Weiterbildungen sowie für Berufe im Sozial- und Gesundheitswesen.

Rheda-Wiedenbrück. Nach einjähriger pandemiebedingter Zwangspause fand kürzlich zum inzwischen fünften Mal der „Markt der Möglichkeiten“ am Reckenberg-Berufskolleg in Rheda-Wiedenbrück statt. Bei der Infomesse zu Ausbildung und Studium im Sozial- und Gesundheitswesen hatten sich acht Anbieter aus der heimischen Region angemeldet. Sie stellten rund 250 Schülerinnen und Schülern verschiedene Berufs- und Studienmöglichkeiten vor.

In Form von Vorträgen, Filmen, Info-, Gesprächs- und Diskussionsrunden erhielten die angehenden Abiturienten und Fachabiturienten, Erzieher, Heilerziehungspfleger, Kinderpfleger und Sozialassistenten in Gruppen- und Einzelgesprächen gezielte Antworten auf jegliche Fragen zu Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie zum Studium in den Bereichen Gesundheit, Pflege und Soziales. „Indem wir künftige potenzielle Arbeitgeber, Weiterbildungsinstitute und Hochschulen aus dem Gesundheits- und Sozialbereich mit unseren Schülerinnen und Schülern zusammenbringen, schaffen wir für beide Seiten eine Win-Win-Situation“, fasst Lehrerin und Fachbereichsleiterin Fabiola Linnenberg-Masi zusammen. Und gerade dies sei in Zeiten von monatelangem Lockdown mehr als notwendig. Denn zahlreiche Veranstaltungen, wie Berufsmessen seien ausgefallen. „Und in Zeiten geschlossener Schulen war es für Schülerinnen und Schüler auch nicht mal eben möglich, spontan Termine bei der Berufs- und Studienberatung wahrzunehmen, die wir sonst regelmäßig in unserer Schule haben“, ergänzt Meike Hagemeier, Lehrerin und Oberstufenkoordinatorin der Fachoberschule für Gesundheit und Soziales.

Dass der Markt der Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme und möglichen Rekrutierung künftiger Fachkräfte wichtig ist, signalisiert vor allem auch die Anzahl der gelaufenen Vorträge. So fanden 15 verschiedene Vorträge und Gesprächsrunden in 13 Klassen statt. Viele der Anbieter sind seit Start der Messe vor fünf Jahren regelmäßig dabei so z.B. die FH Bielefeld, das Bildungszentrum Sankt Franziskus und die ZAB. Gut nachgefragt wurden nicht nur berufliche Einstiege ins Sozial- und Gesundheitswesen, sondern auch spezielle Ausbildungsmöglichkeiten wie etwa ein duales Studium.

Suche