DKMS - Erfolgreiche Typisierungsaktion am Reckenberg-Berufskolleg: 605 Schüler ließen sich registrieren

Rheda-Wiedenbrück. Insgesamt 605 Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Lehrer des Reckenberg-Berufskollegs des Kreises Gütersloh engagierten sich kürzlich an einer groß angelegten Typisierungsaktion der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) und ließen sich dort registrieren. Die Idee zur Durchführung der Aktion kam von einem Schüler: Der 18-jährige Fachabiturient Steffen Fecke aus Delbrück-Sudhagen hatte die DKMS bereits vor einiger Zeit im Rahmen einer Typisierungsaktion beim Westfälischen Schützenbund kennengelernt und steckte mit seiner Idee, so etwas auch am Reckenberg-Berufskolleg durchzuführen, Schulleiterin Elke Brost, Lehrer, das Team der Schülervertretung und Mitschüler an. An insgesamt drei Vormittagen informierten zunächst Mitarbeiterinnen der DKMS bei einem Vortrag in der Schulaula umfassend zum Thema Blutkrebs und die Möglichkeiten, durch eine Stammzellenspende Leben zu retten. Insgesamt nahmen daran 68 Klassen teil. An jedem Tag mit dabei waren auch junge Leute, die selber bereits Spender sein konnten und so quasi aus erster Hand berichteten, wie eine Spende abläuft und was der Unterschied zwischen einer peripheren Stammzellenentnahme und einer Knochenmarkentnahme ist. Im direkten Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern konnten sie Fragen beantworten, Zweifel ausräumen und genau erklären, wie das körperliche Befinden bei und nach einer Spende ist. Im Anschluss an den Vortrag konnten sich alle Schülerinnen und Schüler über 17 Jahre freiwillig und kostenlos typisieren lassen. Als Assistenten und Helfer standen Schülerinnen und Schüler der Fachbiturklassen des Schwerpunkts Gesundheit und Soziales, des Beruflichen Gymnasiums und angehende Versorgungstechniker bereit, die bei der Typisierung per Wangenstäbchen und dem Ausfüllen des Aufnahmeformulars halfen und sich natürlich auch typisieren ließen. Es ist ein gutes Gefühl, mit einem solch kleinen Eingriff vielleicht irgendwann und irgendwo ein Leben retten zu können“, beschreibt Teilnehmerin Adelina Enzi ihre Motivation zur Spende.

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