Benimm ist ,,in‘‘: Jugendliche fit für die Ausbildung machen

Worauf es beim Bewerbungsgespräch ankommt, stand im Mittelpunkt des Kurses „Benimm ist in“ am Reckenberg-Berufskolleg, an dem 25 Schülerinnen und Schüler teilnahmen. Dabei waren v.l. Fachlehrerin Janka Tschorn, Schülerin Lea Buchstein, Kommunikationstrainer Dirk Kaeser, die Schüler Nura Darwisch Omar, Alina Ehlers, Marko Dragicevic, Arthur Okel und Sozialarbeiterin Andrea Dormann.

Reckenberg-Berufskolleg und Osthushenrich-Stiftung arbeiten Hand in Hand

Rheda-Wiedenbrück. Unter dem Motto „Benimm ist in“ fand für 25 Schülerinnen und Schüler der Projektgruppe der Berufsfachschule am Reckenberg-Berufskolleg ein etwas anderer Unterricht statt als gewöhnlich. Sie hatten Besuch von Dirk Käser, von der IHK, der als Kommunikationsscoach tätig ist. Finanziert wurde das Projekt durch die Rheda-Wiedenbrücker Osthushenrich-Stiftung.

Die Jugendlichen lernten zum Beispiel, worauf es bei einer Bewerbung und vor allem bei einem Vorstellungsgespräch wirklich ankommt. Das richtige Erscheinungsbild, die Wortwahl, Verhaltensweisen und Ausdrucksweise waren dabei ein großes Thema. Ist die stylische Markenjogginghose dem Anlass angemessen? Schweige ich diskret bei einem Niesen oder wünsche ich doch „Gesundheit“? Diese und viele weitere Situationen wurden gemeinsam diskutiert und analysiert, durchgespielt und simuliert. Und so mancher der jungen Teilnehmer ging zehn und noch mehr „erste Male“ durch die Tür und stellte eine formelle Begrüßung dar. So wurde allen klar, dass der erste Eindruck bei einem Treffen ganz entscheidend zählt und den weiteren Verlauf eines Gespräches stark beeinflussen kann.

Aktiv begleitet wurde das Projekt durch Schulsozialarbeiterin Andrea Dormann sowie Fachlehrerin und Fachbereichsleiterin Janka Tschorn. Sie erklärt zur Intention des Kurses: „Höflich sind die Jugendlichen bereits - hier in diesem Kurs sollen sie den Feinschliff für ihren Auftritt in ihrem zukünftigen Ausbildungsbetrieb bekommen.“ Denn in der Berufsfachschule, die am Reckenberg-Berufskolleg in den Fachrichtungen Metalltechnik, Holztechnik, Bautechnik und Gestaltungstechnik angeboten wird, geht es neben dem Erwerb eines soliden Schulabschlusses vor allem auch darum, die Jugendlichen fit für eine Ausbildung zu machen und sie auch erfolgreich in eine Ausbildung zu bringen.

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