59 Studierende schließen Ausbildung zum/zur Erzieher/innen ab

Reckenberg-Berufskolleg bildet als einzige Institution im Kreis Gütersloh aus

Die Fachschule für Sozialpädagogik des Reckenberg-Berufskollegs Rheda-Wiedenbrück bietet als einzige Einrichtung im gesamten Kreis Gütersloh die Erzieher/innenausbildung, die insgesamt drei Jahre umfasst, in zwei verschiedenen Ausbildungsformen an. Am vergangenen Montag freuten sich insgesamt 59 Studierende aus drei Klassen über ihre Abschlüsse zum/zur Staatlich anerkannten Erzieher/in und zum/zur Staatlich geprüften Erzieher/in.

Distanzunterricht, geteilte Lerngruppen und viel Abstand begleiteten die Studierenden fast die Hälfte ihrer Ausbildungszeit. Umso größer war die Freude und Erleichterung über die bestandenen Examensprüfungen. Unter dem Motto „Einzigartig – Gemeinsam“ fand die Übergabe der Zeugnisse in einem kleinen, aber sehr persönlichen Rahmen statt. Die drei Klassenlehrerinnen Mirjam Mertens, Anna Figge und Christina Kundrun-Kleps hoben besonders die Einzigartigkeit jeder/jedes Studierenden in ihren Worten zum Abschied hervor. „Keiner ist wie du und genau das ist deine Stärke“, so der Tenor. Gleichzeitig verdeutlichte ein Rückblick auf die drei Ausbildungsjahre die Wichtigkeit des Zusammenhalts und der Teamarbeit, denn – so wurde es im Rückblick auf die Ausbildung deutlich – „allein ist man einzigartig, zusammen ist man stark“.  

Erstmals hat auch ein Jahrgang die praxisintegrierte Form der Ausbildung am Reckenberg Berufskolleg absolviert. Diese wird seit 2018 an der Schule angeboten. In dieser Ausbildungsform sind die Studierenden an zwei Wochentagen in der Schule und arbeiten an den anderen Tagen in sozialpädagogischen Einrichtungen (z.B. Kindertageseinrichtungen, Offene Ganztagsschulen, Jugendtreffs). Mittlerweile kooperiert das Reckenberg-Berufskolleg mit sehr vielen Trägern der Kinder- und Jugendhilfe im Kreis Gütersloh und darüber hinaus, um die angehenden Erzieher/innen in der praxisintegrierten Form durch eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis optimal auszubilden und auf den Berufsalltag vorzubereiten.

Schulleiterin Elke Brost machte deutlich, dass die angehenden Erzieher/innen nun nicht mehr selber in einer Schülerrolle unterwegs seien, sondern nun in Ihrem Beruf Verantwortung für den Bildungs- und Erziehungsauftrag der nächsten Generation tragen würden. „Mit Blick auf Ihren Werdegang und Ihre Abschlussleistungen bin ich sicher, dass Sie gut auf das Leben und den Beruf vorbereitet sind.“ Sie erinnerte auch daran, dass das lebenslange Lernen nicht aufhört und machte Mut, dass man vor Veränderungen keine Angst haben müsse. Ihr Wunsch zum Abschied: „Bewahren Sie Ihre Achtung vor den Mitmenschen und tragen Sie in schwierigen Situationen immer ein Lächeln in Ihrem Herzen.“

Während 41 Absolventinnen und Absolventen der Fachschule für Sozialpädagogik ab dem 01.08.2021 als staatlich anerkannte Erzieher/innen in sozialpädagogischen Einrichtungen arbeiten werden, legen die 18 Staatlich geprüften Erzieher/innen nach den Sommerferien noch ihr Anerkennungsjahr ab, um dann im nächsten Jahr ihre Ausbildung ebenfalls komplett abzuschließen.

Als Klassenbesten überreichte Schulleiterin Elke Brost Nomie Stoffers (SFSO2), Lisa Kempe (SFSM1), Kimberly Schade (SFSO1) und Stefanie Hulbert (SFSO1) jeweils ein Buchpräsent. Für besondere Leistungen während der Ausbildung wurden zudem Theresa Westermann (SFSM1) und Marianna Heidebrecht (SFSO2) geehrt.

SFSO1: 23 Staatlich anerkannte Erzieher/innen freuen sich mit ihrer Klassenlehrerin Christina Kundrun-Kleps (1.v.r. oben) über ihren Abschluss und den Start ins Berufsleben.
SFSM1: Im Beisein ihrer Klassenlehrerinnen Anna Wehmöller und Anna Figge (1. und 2. v.r.) erhielten 18 Staatlich geprüfte Erzieher/innen ihre Zeugnisse und starten nun mit dem Anerkennungsjahr in die letzte Phase ihrer Ausbildung.
SFSO2: 18 Staatlich anerkannte Erzieher/innen in der sogenannten PIA-Ausbidlung (praxisintegrierte Form) freuen sich mit ihren Klassenlehrerinnen Mirjam Mertens und Anne Meckmann (jeweils 1.v.r. unten und oben) über ihren Abschluss am Reckenberg-Berufskolleg.

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