Prag: Fachoberschule für Gesundheit und Soziales logierte in der goldenen Stadt

Die tschechische Hauptstadt Prag war in diesem Jahr Ziel der Klassenfahrt aller vier Klassen der Fachoberschule für Erziehung und Soziales. Mit zwei Bussen machten sich rund 100 Schülerinnen und Schüler sowie sechs Lehrerinnen und Lehrer direkt nach den Herbstferien auf den Weg, um in fünf Tagen die „goldene Stadt“ - wie Prag schon seit Jahrhunderten wegen seiner üppigen Bauten bezeichnet wird - zu erkunden. Die Unterkunft, ein Vier-Sterne-Hotel, das verkehrsgünstig direkt neben einer U-Bahn-Station liegt, fanden alle klasse. In wirklich komfortablen Drei- oder Vierbettzimmern untergebracht und mit einem üppigen Frühstücksbüfett fühlten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer richtig wohl. Am ersten Abend stand ein gemeinsames Abendessen im Zentrum von Prag auf dem Programm. Danach konnte jeder selbst entscheiden, ob er sich lieber einrichten oder schon einmal die schöne Altstadt von Prag bewundern wollte. Zwei Stadtführungen an zwei verschiedenen Tagen brachten allen die Besonderheiten der Metropole näher. Immer wieder betonten die Stadtführer, dass die Prager Architektur in Europa einzigartig sei, weil sie in weiten Teilen original erhalten und nicht rekonstruiert sei. Verschiedene Baustile – von Gotik über Barock, Klassizismus, Jugendstil und Kubismus – sind im Zentrum, getrennt durch den Fluss Moldau, über den die imposante Karlsbrücke führt, vorhanden. Ein ganztägiger Ausflug führte die Schülerinnen und Schüler nach Theresienstadt. Die Besichtigung des ehemaligen Ghettos der Nazis löste bei vielen Betroffenheit aus. Bereits im Unterricht hatten sich die vier Klassen mit der Thematik beschäftigt. Beim Rundgang durch das Gefängnis der Anlage, herrschte bei vielen fassungslosen Schweigen darüber, wie sehr die Menschen in diesen Mauern gelitten haben mussten. Viel Freizeit zum Shoppen, Erkunden und für Zoobesichtigungen standen an anderen Tagen auf dem Programm. Auch die Besichtigung des Hradschins, einem ganz eigenen Stadtteil, war ein Highlight – wenn auch die Schlagen am Eingang zunächst unendlich lang schienen. Doch nach einstündiger Wartezeit hatte es die Gruppe geschafft und spazierte zwischen Prager Burg, Veitsdom, wunderschönen Gärten und goldenem Gässchen. Abends begeisterte das Schwarzlichttheater „Life is Life“. Requisiten und Gegenstände auf der Bühne wie auch die Schauspieler schienen vor dem schwarzen Vorhang geradezu zu schweben. Das wirkte nicht nur verblüffend, sondern richtig magisch. Und natürlich kam auch das Feiern auf der Klassenfahrt nicht zu kurz. Während einige einen Club besuchten, bevorzugten es andere, in eine 80er-Jahre-Disco zu gehen.

 

 

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