„Freuen Sie sich auf die Überraschungen des Lebens“

16 Abiturienten am Beruflichen Gymnasium für Erziehungswissenschaften des Reckenberg-Berufskollegs erhielten ihre Zeugnisse

Kreis Gütersloh. „Meine Mama hat immer gesagt, das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen. Man weiß nie, was man kriegt.“ - Mit diesem wohl bekanntesten Zitat aus dem Kult-Film „Forrest Gump“ eröffnete Schulleiterin Elke Brost die feierliche Entlassungsfeier für insgesamt 16 Abiturientinnen und einem Abiturienten des Reckenberg-Berufskollegs. Sie haben am Beruflichen Gymnasium für Erziehungswissenschaften in drei Jahren erfolgreich die allgemeine Hochschulreife absolviert.

Die Pralinenschachtel, die sinngemäß für die großen und kleinen Abenteuer des Lebens steht, zog sich wie ein roter Faden durch die gesamte Abschlussfeier. So wurden leckere Pralinés an die anwesenden Eltern, Freunde, Lehrer und natürlich die Abiturienten verteilt. Mit einem Augenzwinkern erinnerte die Schulleiterin aber auch daran, dass man auch manchmal, nach dem gierigen Aufreißen der Schachtel, die falschen Pralinen erwischt. Ihr Rat: „Verlieren Sie Ihr Ziel nicht aus den Augen. Packen Sie Durchhaltevermögen, einen langen Atem und Menschen, die an Sie glauben, in Ihre Pralinenschachtel.“ Das Leben sei prall gefüllt mit neuen Möglichkeiten, die es zu entdecken gebe und man solle sich auf die Überraschungen freuen, die es bereithalte. Manchmal seien es harte Vollnusspralinen, die es zu knacken gelte, manchmal feinste Schoko-Kreationen und  manchmal alkoholgefüllte Leckereien, die vielleicht die besonders lustigen Momente im Leben darstellen würden. Sie erinnerte daran, dass es auch Familie und Freunde gewesen seien, die auf dem Weg zum Abitur beigestanden hätten. 

Das „dreijährige erziehungswissenschaftliche Experiment“ bis zum erfolgreichen Abitur ließ Klassenlehrer Daniel Bandic in seiner Rede noch einmal Revue passieren. Er sorgte für einige Lacher, als er an kreative Ausreden fürs Zuspätkommen, Dreharbeiten in Dirndl und Maßbier für ein  Filmprojekt oder eine Kennenlernfahrt ohne Internet-Empfang erinnerte. Er verwies in einer Zeit der alles beherrschenden digitalen Medien besonders darauf, die „echten Freunde“ nicht aus den Augen zu verlieren und appellierte an seine Schülerinnen und Schüler das persönliche Gespräch zu suchen und auf die zwischenmenschliche face-to-face und nicht nur die digitale Kommunikation zu setzen. „Ich bin stolz auf euch und handelt so, wie ihr euch in den letzten drei Jahren entwickelt habt: Rebellisch, aber dennoch kritisch-konstruktiv und kompromissbereit.“

Im Namen der Abiturienten machte Eileen Schüler deutlich, dass der Tag des Schulabschlusses noch viel mehr bedeute, als ein Papier mitzunehmen, auf dem der Numerus Clausus stehe. Mit Blick auf einige Länder, in denen sich im 21. Jahrhundert die Demokratie verabschiede, die Diktatur etabliere und die Bildung und Freiheit leide, sei dies auch ein Tag, „an dem wir den Zugang zu Bildung, Wissen, Büchern und Internet wertschätzen sollten.“

Als ganz besondere Praline im übertragenen Sinne überreichte Klassenlehrer Daniel Bandic gemeinsam mit Abteilungsleiter Jens Rybak die Abiturzeugnisse an Antonia Bartels, Sara Boll, Leandros Danos, Nora Rahel Dresemann, Janine Hansen, Nathalie Klodt, Selina Küsterameling, Maria Max, Felicitas Florentine Overberg, Kimberly Schade, Eileen Schüler, Lara Ströer, Clarisse Topsiek, Ekatherini Tzavella, Adele Watford-Spence und Müberra Yildiz. Leandros Danos wurde als bester Absolvent mit einer Eins vor dem Komma geehrt.

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