Entlassungsfeier der Fachschule für Sozialpädagogik am Reckenberg-Berufskolleg: Junge Erzieher geben pädagogischen Arbeit passenden Rahmen

Kreis Gütersloh. Als einzige Schule im gesamten Kreis Gütersloh bietet die Fachschule für Sozialpädagogik des Reckenberg-Berufskollegs Rheda-Wiedenbrück die Erzieherausbildung an, die insgesamt fünf Jahre umfasst. Am vergangenen Mittwoch freuten sich insgesamt 99 Studierende aus vier Klassen über ihre Abschlüsse – einmal zum/zur Staatl. anerkannten Erzieher/in und einmal zum/zur Staatl. geprüften Erzieher/in.

Während die 54 Staatl. geprüften Erzieher/innen nach den Sommerferien noch ihr Anerkennungsjahr absolvieren werden, um dann im nächsten Jahr ihre Ausbildung ebenfalls komplett abzuschließen, haben 45 junge Studierende diese letzte Praxisphase schon hinter sich und freuen sich über ihre erfolgreichen Abschlüsse.

Die stellvertretende Schulleiterin Monika Schroedter verglich in ihrer Ansprache die Tätigkeit der jungen Erzieherinnen und Erzieher mit einem Rahmen. Dieser werde von ihnen gestaltet und gebe für die künftige Arbeit mit Menschen zwischen Null und 27 Jahren den nötigen Halt. Der Rahmen, der aus einer fundierten Ausbildung bestehe, zeige Kindern und Jugendlichen mögliche Richtungen auf, enthalte Regeln und Werte, die es zu vermitteln gelte, lasse Platz für Partizipation und Inklusion. Passend dazu war auch die Aula des Reckenberg-Berufskollegs mit übergroßen Bilderrahmen geschmückt.

Auch der Fachbereichsleiter Klaus Poggemann-Lütkemeyer griff diese Thematik auf und erinnerte daran,wie die jungen Erzieherinnen und Erzieher in ihrer pädagogischen Arbeit ihren ganz individuellen Pinselstrich hinterlassen werden: „Durch Zuwendung und Konsequenz, Nähe und Distanz sowie durch ein ganz individuelles Maß von Machen-lassen und Hilfestellung.“ Gleichermaßen wies er aber auch auf die besondere Verantwortung hin und forderte die Absolventen auf, in ihrem Erzieherberuf durchaus auch zu kritisieren, wenn Eltern sich mehr mit ihrem Handy beschäftigen als mit ihrem Kind zu reden.

Vor der Zeugnisausgabe erinnerten die Studierenden Robin Korczak, Irina Pieper, Till Kaiser, Maria Kieke und Christine Arlt in zwei kurzweiligen Reden an gemeinsame Höhen und Tiefen der Ausbildung. Auch wenn die Klassenschiffe ab und zu in Stürme geraten seien und die Matrosen gegen die Offiziere durchaus auch mal gemeutert hätten, seien alle sicher durch die tückischen Klippen der Klausuren und Prüfungen geschifft und seien mit ihren Lehrern zu einer tollen Mannschaft herangewachsen. Als jeweils Klassenbeste freuten sich Erika Berch und Lara Krohn sowie Marvin Luhmann und Rene Stubbe über Buchpräsente.

99 junge Menschen haben den Ausbildungsabschluss der Erzieherin/des Erziehers am Reckenberg-Berufskolleg erreicht. Mit den Studierenden der vier Klassen freuen sich die unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrer.
Als Klassenbeste junge Erzieherinnen und Erzieher aus den insgesamt vier Klassen der Fachschule für Sozialpädagogik wurden Rene Stubbe, Lara Krohn, Erika Berch und Marvin Luhmann geehrt (v.l. vorn). Mit ihnen freuen sich die stellvertretende Schulleiterin Monika Schroedter und Fachbereichsleiter Klaus Poggemann-Lütkemeyer vom Reckenberg-Berufskolleg (v.l. hinten).

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Ansprechpartner

Herr Poggemann-Lütkemeyer
Fachbereichsleiter Sozialpädagogik Fachschule/ Kinderpflege/ Sozialassistenten
Tel.: 05242/597134

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Fachbereichsleiter Erziehungs- und Gesundheitswissenschaften Berufliches Gymnasium/ Fachoberschule
Tel.: 05242/597134

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Abteilungsleiterin
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