Ein multilaterales Europa - Dafür steht das Projekt „Europa macht Schule“

Einmal im Jahr findet an der Universität Bielefeld das Projekt „Europa macht Schule“, organisiert durch die Bielefeld School of Education, statt. Bei dieser Veranstaltung nehmen mehrere Schulen teil, die von unterschiedlichen Klassen vertreten werden. Ob Grundschule oder Gymnasium, grundsätzlich kann jede Klasse dabei selbst entscheiden, wie sie bei der Umsetzung und Darstellung ihres Europaprojekts vorgehen und das ihnen zugeteilte Land präsentieren.

Auch dieses Jahr hat die Gymnasiale Oberstufe des Beruflichen Gymnasiums für Erziehung und Soziales des Reckenberg-Berufskollegs zum erneuten Mal an der Veranstaltung teilgenommen. Gemeinsam mit dem italienischen Germanistikstudenten Matteo Tasso haben die Schülerinnen und Schüler der WGYO1 zu den Themen Stereotypen und Vorurteile Videos gedreht und auf einer humorvollen Art und Weise Deutschland und Italien gegenübergestellt und vergleichsweise beurteilt. Die intensive Auseinandersetzung von Vorurteilen hat den Abiturientinnen und Abiturienten verdeutlicht, dass diese sowohl negative als auch positive Funktionen beinhalten. „Einerseits könnte man kritisieren, dass aufgrund dessen Gruppierungen verschiedener ethnischer und kultureller Hintergründe über einen Kamm geschert werden. Andererseits können sie uns auch schützen“, sagte ein Schüler der WGYO1 während seiner Rede am Tag der Präsentation (siehe Foto). Nichtsdestotrotz hat ihnen die Thematik bezüglich der Stereotypen darlegen können, dass man diese mit Humor aufnehmen sollte. Ob nun der Italiener Spaghetti Carbonara isst oder der Deutsche in seinen bayrischen Lederhosen ein großes Glas Weißbier trinkt. Man muss nicht jedem Vorurteil zustimmen, doch hinter vielen Klischees steckt auch etwas Wahrheit. Wir sollten gemeinsam in Konversationen über solche Stereotypen lachen und diese Einseitigkeiten weder persönlich noch ernst nehmen, denn an Tagen wie diesen sind Weltoffenheit und kulturelle Beziehungen besonders gefragt. Die Tage, an denen die Oberstufe mit Matteo am Projekt arbeitete, bereiteten den Abiturienten besonders große Freude. Und zwar nicht nur, weil dafür der Deutsch- und Spanischunterricht ersetzt wurde, sondern weil sie zudem einen neuen Freund hinzugewinnen konnten, der ihnen Vieles beibringen konnte wie beispielsweise, dass die italienische Sprache besonders mit der Mimik und Gestik zusammenhängt und welch große Wichtigkeit diese in der Kommunikation haben. Auch hierzulande leben Menschen mit verschiedenen Migrationshintergründen und Religionen eng zusammen. Das Projekt „Europa macht Schule“ zeigt, welch große Bedeutung diese multilaterale Vielfalt hat und dass wir diese Chancen vor allem hinsichtlich der Bildung nutzen sollten. (Leandros Danos, Schüler der WGYO1)

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