90 Fachabiturienten im Schwerpunkt Gesundheit und Soziales verabschiedet

Rheda-Wiedenbrück. In diesem Jahr konnten sich insgesamt 90 Schülerinnen und Schüler über den Abschluss der Fachoberschule im Bereich Gesundheit und Soziales freuen. Nach erfolgreichen zwei Jahren kamen die frisch gebackenen Fachabiturienten am vergangenen Freitag ein letztes Mal zusammen, um ihr Zeugnis im feierlichen Rahmen am Reckenberg-Berufskolleg entgegenzunehmen. Als jeweils Beste der insgesamt vier Klassen wurden Annika Peick, Mara Syngros, Lukas Knappmann und Marina Neukirchner ausgezeichnet.

Die Schulleiterin Elke Brost stellte die Wahl des passenden Schuhs in den Mittelpunkt ihrer Rede. Sie griff auf wissenswerte Fakten zum Thema Schuhe zurück, die sie auf den Werdegang der Schüler bezog. Denn schließlich ist jeder Schuh anders, der Anlass für das Tragen des passenden Schuhs ist stets wichtig. Und es ist selbstverständlich, dass jeder den für sich richtigen und gut sitzenden Schuh finden muss. Gleichzeitig mahnte sie „Urteilen Sie nie über einen Menschen, bevor Sie nicht selber tausend Schritte in seinen Schuhen gegangen sind.“

Auch die Schüler selber hielten eine Rede, in der sie auf die vergangenen zwei Jahre zurückblickten, wobei sie sich besonders auf die Klassenfahrt und den Schulalltag fokussierten. In der Rede kam auch Erleichterung zum Ausdruck „Endlich ist der Tag gekommen, an dem wir sagen können: Es ist vorbei! Wir haben es geschafft!“, resümierten Michelle Ritschel und Yasemin Jasari, die stellvertretend für die ganze Stufe sprachen. Eingebettet in die Entlassungsfeier war auch ein durchaus nachdenklicher Sketch zum Thema Glück. Vier Schülerinnen stellten verschiedene Philosophen dar und erläuterten dem Publikum verschiedene Sichtweisen und Definitionen von Glück. Manchmal könne allein schon das Ausbleiben von Unglück Glück bedeuten. Und es habe auch in den vergangenen zwei Schuljahren auf dem Weg zum Fachabitur viele Momente des Glücks gegeben.

Auch Fachbereichsleiter Jens Rybak hielt eine Rede, bei der nicht das Thema Glück, sondern das Pech die zentrale Rolle spielte. Mit einem Augenzwinkern stellte er dar, dass man in seinem Leben auch immer etwas Pech brauche und dass dies alles andere als ein Unglück sei. Dies erläuterte er mit den verschiedenen Definitionen von Pech, wie z.B. Pech als Werkstoff, an dem auch gute Dinge klebenbleiben können, sowie als Redewendung „Wie Pech und Schwefel“.

Umrahmt wurde die Verabschiedung durch musikalische Beiträge und anschließend einen feierlichen Sektempfang, bei dem Absolventen, Eltern und Lehrer gemeinsam das bestandene Fachabitur feierten.

Im Schwerpunkt Gesundheit und Soziales haben 90 Schülerinnen und Schüler ihr Fachabitur am Reckenberg-Berufskolleg erreicht.
Als jeweils Klassenbeste wurden die Fachabiturientinnen von ihren Klassenlehrern geehrt; v.l. Schulleiterin Elke Brost, Klassenbeste Marina Neukirchner mit Klassenlehrerin Meike Hagemeier, Klassenbester Lukas Knappmann mit Klassenlehrerin Angelika Nolte-Zelenka, Klassenbeste Mara Syngros mit Klassenlehrerin Dr. Ute Buchheim, Klassenbeste Annika Peich mit Klassenlehrerin Ursula Herberg.

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Fachbereichsleiter Sozialpädagogik Fachschule/ Kinderpflege/ Sozialassistenten
Tel.: 05242/597134

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Fachbereichsleiter Erziehungs- und Gesundheitswissenschaften Berufliches Gymnasium/ Fachoberschule
Tel.: 05242/597134

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Abteilungsleiterin
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