29 Abiturienten am Reckenberg-Berufskolleg:

Bisher bester Jahrgang verlässt das Berufliche Gymnasium für Erziehungswissenschaften

Kreis Gütersloh. Als bisher notenbester Jahrgang verließen jüngst insgesamt 29 Abiturienten nach dreijähriger Oberstufenzeit das Berufliche Gymnasium für Erziehungswissenschaft des Reckenberg-Berufskollegs. Theresia Schmeing erreichte die Traumnote 1,0, dicht gefolgt von Katharina Domke, die ihre Hochschulreife mit einer 1,2 erhielt.

Unter dem Schülermotto „Abiversal – jetzt führen wir selbst Regie!“ moderierten die Abiturienten am vergangenen Freitag eine flotte Abschlussfeier, bei der nicht nur die Regieklappe zum Einsatz kam und goldene Oscars an die Lehrer gingen, sondern auch musikalische Beiträge der Schüler mit verschiedenen Redebeiträgen im Wechsel vorgetragen wurden.

Mit der Kunst des Jonglierens verglich Schulleiterin Elke Brost die Schullaufbahn der beiden Abiturklassen. So hätten sich alle erfolgreich komplexen Herausforderungen gestellt und dabei sowohl Eigenverantwortung als auch Verantwortung für Andere übernommen. „Die Anzahl der Bälle, mit denen Sie künftig jonglieren, wird sich erhöhen. Erweitern Sie Ihre Kunst des Jonglierens mit Übung und Beharrlichkeit. Denn Sie sind mit allen Talenten ausgestattet, um sich allen komplexen Herausforderungen des Lebens stellen zu können“, resümierte sie.

Fachberechsleiter Jens Rybak warf einen kurzweiligen Blick auf einen außergewöhnlichen Jahrgang, der, wie er betonte, auch mit dem Namen „Die Geteilten“ bezeichnet werden könnte. Denn man habe diesen Jahrgang aufgrund einer großen Anzahl von Quereinsteigern nach dem 11. Schuljahr in zwei Klassen aufteilen müssen. Damit konnte das Reckenberg-Berufskolleg erstmals zwei Parallelklassen zum Abitur führen. Er wünschte für den weiteren Lebensweg – ob Studium, Berufsausbildung oder Freiwilliges Soziales Jahr - ein spannendes Drehbuch, Erfolg und alles Gute.

Mit Blick auf die Fußball-WM griff Klassenlehrer Guido Grunden in seiner Rede die Ballmetapher gekonnt auf: „Irgendwie ist eine WM wie das Abitur – man weiß nie wirklich, wann man rausfliegt, wie viele Punkte man noch braucht und man wird eigentlich erst richtig nervös, wenn man im Rückstand ist.“ Er erinnerte die Abiturienten auch daran, einen inneren Kompass und einen Leitgedanken zu entwickeln, der deutlich mache, was man erreichen und wo man hinwolle. Dazu benötige man ein selbstbewusstes Ich, aber auch ein empathisches und ein soziales Ich, welches andere wertschätze und das Wir betonen. Nachdem Katharina Domke und Nicole Unrau stellvertretend für alle Absolventen einen letzten Blick auf drei vergangene Schuljahr geworfen und ihre Abschiedsworte gesprochen hatten, erhielten die die Abiturienten ihre Reifezeugnisse – übrigens gemeinsam mit einer Teilnahmebescheinigung, mit der sie als Jugendleiter künftig Gruppen führen dürfen. Dieses Zertifikat kann am Reckenberg-Berufskolleg im Unterricht erworben werden. Katharina Domke erhielt gemeinsam mit Thea Schiewe außerdem als weitere Auszeichnen den Social Award, den die Volksbank Bielefeld-Gütersloh jährlich an Schüler verleiht, die sich durch besonderes soziales Engagement auszeichnen. Beide waren als Schülersprecherinnen am Reckenberg-Berufskolleg aktiv und hatten maßgeblichen Anteil daran, dass die Schule im vergangenen Jahr das Siegel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ erhielt.

Insgesamt 29 Schülerinnen und ein Schüler freuen sich über ihr bestandenes Abitur am Beruflichen Gymnasium des Reckenberg-Berufskollegs.

Suche

Ansprechpartner

Herr Poggemann-Lütkemeyer
Fachbereichsleiter Sozialpädagogik Fachschule/ Kinderpflege/ Sozialassistenten
Tel.: 05242/597134

Ansprechpartner

Herr Rybak
Fachbereichsleiter Erziehungs- und Gesundheitswissenschaften Berufliches Gymnasium/ Fachoberschule
Tel.: 05242/597134

Ansprechpartner

Frau Tschorn
Abteilungsleiterin
Tel.: 05242/597134
E-Mail senden

BERUFSBERATUNG

Das landesweite Karriereportal

TALENTE IN OWL STÄRKEN