Konstruktionsmechaniker/in

1. Voraussetzungen

  • Ausbildungsvertrag
  • handwerkliches Geschick
  • technisches Interesse
  • Spass am Umgang mit Metallen

2. Dauer der Berufsausbildung

Die Ausbildung dauert 3½ Jahre

3. Ausbildungsinhalte und Lernorganisation

Die Ausbildung macht fit für einen industriellen Beruf, der voller Vielfalt steckt. Stets im Mittelpunkt der modernen Technik, wird der Konstruktionsmechaniker in den Bereichen Ausrüstungstechnik, Feinblechbau, Schweißtechnik oder Stahl- und Metallbau ausgebildet.

Konstruktionsmechaniker fertigen und montieren Stahlbauteile, Transport- und Verladeanlagen, Verkleidungen und Abdeckungen, Behälter, Blechrohre und Blechkanäle. Sie schneiden, biegen und schweißen Stahl und Bleche und sind je nach Einsatzgebiet auf bestimmte Arbeitsbereiche spezialisiert.

Die Ausbildung findet im Betrieb und im Berufskolleg statt.

Schulische Lerninhalte

Der berufsbezogene Unterricht ist beim Ausbildungsberuf  Konstruktionsmechaniker/innen in Lernfelder eingeteilt.

Betriebliche Lerninhalte 
  • Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
  • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
  • Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
  • Umweltschutz
  • Arbeitsplanung anhand von Konstruktionszeichnungen
  • Erstellen von Hilfskonstruktionen, Vorrichtungen, Schablonen und Abwicklungen
  • Herstellen von Bauteilen und Baugruppen
  • Montieren von Bauteilen und Baugruppen
  • Warten von Anlagen, Maschinen und Werkzeugen
  • Steuerungstechnik
  • Qualitätssicherung

4. Facharbeiterprüfung

Die Betriebe stehen mit der Schule im permanenten Dialog. Somit ist eine optimale Vorbereitung auf die Facharbeiterprüfung gegeben.

Der Abschluss der Berufsausbildung wird über eine zweiteilige Abschlussprüfung erreicht. Der Prüfungsteil 1 findet zum Ende des 2. Ausbildungsjahres statt und macht 40 % des späteren Gesamtergebnisses aus. Der Prüfungsteil 2  wird zum Ende der Ausbildungszeit absolviert und fließt mit 60% in das Gesamtergebnis ein.

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