Maler/in & Lackierer/in

1. Ausbildung

Abschluss:
  • Gesellenbrief als Maler/in & Lackierer/in Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung
Dauer:
  • In der Regel 3 Jahre, bei besonders guten Leistungen ist eine Verkürzung der Ausbildungszeit möglich.
  • Mit einem Handwerksbetrieb wird ein Ausbildungsvertrag geschlossen.
  • Im Malerbetrieb findet die praktische Ausbildung statt. Zusätzlich geht man an ein bis zwei Tagen pro Woche in die Berufsschule zum theoretischen Unterricht.

2. Voraussetzungen für den Bildungsgang

  • Eine bestimmte Vorbildung ist nicht vorgeschrieben. Die meisten Ausbildungsbetriebe erwarten aber einen Haupt- oder Realschulabschluss.
  • Um als Maler arbeiten zu können, sollte man handwerklich geschickt sein, Spaß an kreativer Arbeit mit Farben und anderen Materialien und einen Sinn für schöne Dinge haben, man sollte körperlich fit und belastbar sein, gern draußen und im Team arbeiten, man sollte zuverlässig und sorgfältig sein und man sollte keine Höhenangst haben.

3. Ausbildungsinhalte

Im Handwerksbetrieb findet die praktische Ausbildung statt, in der Berufsschule geht es um die Theorie des Malerberufes, die in der Berufsschule in 12 Lernfelder unterteilt wird, die nacheinander bearbeitet werden. Damit das nicht zu „trocken“ wird, erarbeitet man sich die Theorie anhand von Kundenaufträgen, die an die Realität des Arbeitsalltags angelehnt sind und die anfangs ganz einfach beginnen und im Laufe der dreijährigen Ausbildung immer vielschichtiger und anspruchsvoller werden. Zunächst macht man sich mit dem jeweiligen Auftrag vertraut, indem man den Arbeitsauftrag und die Objektbeschreibung kennenlernt, danach informiert man sich über die technologischen Sachverhalte, die im Rahmen des Auftrages wichtig sind. Anschließend wird gemeinsam geplant, was theoretisch zu tun ist und entschieden, was man dazu braucht, wie man die Arbeit ausführen sollte und was dabei zu beachten ist. Man berechnet Flächen, Materialmengen, Arbeitszeiten und Kosten, so wie man das auch für einen „richtigen“ Kundenauftrag tun muss. Der Umgang mit dem Kunden wird dabei z.B. in Rollenspielen geprobt, es werden Farbpläne und Materialproben erstellt und abschließend wird überprüft, ob man an alles gedacht hat und ob man den Auftrag (theoretisch) wirklich gut ausgeführt hat. Wenn man merkt, dass man etwas hätte besser machen können, so hilft einem das in der Praxis sehr, die realen Aufträge fachgerecht und fehlerfrei auszuführen. Damit sorgt der Berufsschulunterricht für die theoretischen Grundlagen, die man in der Praxis auf der Baustelle dringend braucht, um ein guter Maler zu werden.

4. Erforderliche Unterlagen

  • Die Anmeldung zur Berufsschule erfolgt zumeist über den Ausbildungsbetrieb nach Unterzeichnung des Ausbildungsvertrages.
  • Am ersten Schultag sollten der Berufsausbildungsvertrag sowie das letzte Zeugnis (Schulabschluss) als beglaubigte Kopie mitgebracht werden.
Nützliche Links:

www.werde-maler.de

www.malerinnungen-owl.de

www.mbz.de

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Ansprechpartner

Frau Jansen in de Wal
Fachbereichsleiterin
Tel.: 05242/5970