Veredeltes Holz, Edelstahl und feinstes Leder:

Fachabiturienten fertigen Sitzmöbel im Miniaturformat

Kooperation von Reckenberg-Berufskolleg mit 3C Gruppe bereits zum dritten Mal erfolgreich durchgeführt.

Multifunktionell sollen sie sein und dazu einzigartig in der Ausfertigung. Sauber verarbeitet, überzeugend in Form und Farbe. Und überhaupt: Natürlich sollen sie richtig gut aussehen. – Die Rede ist von Sitzmöbelmodellen - Sessel oder Sofas - die Fachabiturienten der Fachoberschule für Gestaltung am Reckenberg-Berufskolleg im Rahmen ihrer jüngsten Projektwoche in Kooperation mit der 3C Gruppe anfertigten.

Bereits im dritten Jahr läuft die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Berufskolleg und dem heimischen Wirtschaftsunternehmen. Am Anfang der jetzigen Projektwoche standen eine ausführliche Besichtigung der Entwicklungsabteilung der 3C-Gruppe sowie ein Briefing der Profis an die insgesamt 26 Schülerinnen und Schüler. Aufgabe war es, ein möglichst funktionsfähiges Sitzmöbel im Miniaturformat zu fertigen.

Der Kreativität der Schülerinnen und Schüler waren bei ihren Sofas und Sesseln prinzipiell keine Grenzen gesetzt: Form, Farbe, Struktur, Design – alles war frei wählbar. In ersten Schritten entwarfen die Fachabiturienten Skizzen und Modelle, diskutierten Variations- und Ausfertigungsmöglichkeiten, wählten Baumaterialien, Stoffe und weitere Dekorelemente für ihre Minimöbel aus. Mit Bezugsstoffen, die von der 3C-Gruppe zum authentischen Arbeiten zur Verfügung gestellt wurden, ging es dann in Arbeitsgruppen an die bauliche Realisierung der Entwürfe. In einer Dokumentationsmappe legten die Schülerinnen und Schüler außerdem einen ausführlichen Projektbericht an, entwarfen eine Werbeanzeige für ihr Sitzmöbel und übersetzten die Texte auch in die englische Sprache. So entstand in der Projektwoche ein richtiges Komplettpaket für die abschließende Präsentation der Miniaturmodelle. Veronika Großerhode und Helmut Rump von der 3C-Gruppe begutachteten und bewerteten abschließend mit verschiedenen Fachlehrern und Klassenlehrerin Iris Marx die Möbel und auch die Form der Präsentation sowie der schriftlichen Dokumentation.

Insgesamt gab es vier Auszeichnungen. Das Modell „All“, ein Sitzmöbel, das sowohl als klassisches Liegesofa als auch als Holzbank nutzbar ist, konnte durch die stimmige Verbindung von veredeltem Holz, Edelstahl und feinstem schwarzen Leder überzeugen und wurde für die beste Ausarbeitung und Auswahl der Materialien prämiert. „Eva 0_1“ zeigte besonders viel Funktionalität. Denn bei diesem Sessel lassen sich Rücken- und Armlehnen abklappen. Ein verlängertes Holzpodest dient zudem als Ablagefläche. Überaus flexibel zeigt sich der Sessel „MooD“. Anthrazit, blau und gelb bringen Farbe ins Spiel. Kissen und Sitzkubus lassen sich farblich variieren und bieten so immer ein abwechslungsreiches neues Designbild. Das Sofa „Überall wohlfühlen“ überzeugte die Jury durch das stimmigste Marketing.

Als Anerkennung für die hochwertigen Arbeiten erhielten die Schülerarbeitsgruppen einen großen Süßigkeitenkorb. „Alle haben Tolles geleistet“, resümierte Klassenlehrerin Iris Marx. „Die Schüler profitieren vom engen Bezug zur Praxis durch die gute Kooperation mit der 3C-Gruppe. Gleichzeitig erfahren sie durch den Austausch mit und der Präsentation vor externen Fachleuten, wie man sich und sein Produkt vermarkten kann.“

Ergebnis der Projektwoche: Die Fachabiturienten der Fachoberschule für Gestaltung am Reckenberg-Berufskolleg präsentierten zehn selbst gefertigte Sitzmöbelmodelle. Klassenlehrerin Iris Mark (1.v.l. hinten) sowie Helmut Rump (2.v.l. hinten) und Veronika Großerhode (6.v.l. hinten) vom Kooperationspartner 3C-Gruppe beeindruckte die Vielfalt.
Lara Nordhorn, Leona Küker und Alina Rolf (v.l.) erhielten eine Auszeichnung für die beste Verarbeitung und die Auswahl der Materialien für ihr Modell „All“.
Bunt, kubistisch, kreativ und wandelbar ist „MooD“, der flexible Sessel, gefertigt von Benita Brandt, Bettina Schneider, Kateryna Semenova und Tobias Kirsch.

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