Sitzmöbel im Miniaturformat überzeugen in Form und Funktion

3C-Holding begleitet Projekt am Reckenberg-Berufskolleg

Einen bequemen Sessel mit wenigen Handgriffen in einen Tisch umbauen? Oder aus einem Boxspringsofa ein Boxspringbett machen? Ein Sitzmöbel aus zu 100 Prozent recycelbaren Materialien schaffen? – Das sind nicht irgendwelche Zaubertricks, sondern die Ergebnisse eines praxisorientierten Projekts der Fachabiturienten für Gestaltung am Reckenberg-Berufskolleg und der 3C Holding. Die 19 Schülerinnen und Schüler fertigten im Rahmen ihres Gestaltungsunterrichts in den letzten Wochen insgesamt 10 verschiedene Sitzmöbelmodelle.

Bei einer ausführlichen Besichtigung der Entwicklungsabteilung der 3C Holding erhielten die Fachabiturienten zunächst einen Einblick, wie Ideen für neue Sitzmöbelmodelle professionell  umgesetzt werden. Auch die Profis arbeiten mit Miniaturmodellen, um Form, Funktion und Design möglichst realitätsnah begutachten zu können. Nachdem die Schülerinnen und Schüler ihre Ideen in erste Skizzen übertragen und die Überlegungen zur Realisierung der Sitzmöbel abgeschlossen hatten, ging es ans Bauen. Auf der Grundlage von Styropor und mit Bezugsstoffen aus Leder und Stoffmaterialien, die von der 3C Holding zum authentischen Arbeiten zur Verfügung gestellt wurden, entstanden in den Werkstätten des Reckenberg-Berufskollegs die Sitzmöbelmodelle im Kleinformat. Zum Abschluss fertigten alle noch ausführliche schriftliche Dokumentationen über ihr jeweiliges Modell an.

Bei der Präsentation ihrer Ergebnisse waren neben Klassenlehrerin und Bildungsgangleiterin Iris Jansen in de Wal auch Personalreferentin Veronika Großerhode und Helmut Rump aus der Entwicklungsabteilung der 3C Holding anwesend. Die beiden Fachleute lobten vier Preise aus: Das wandelbare Boxspringsofa hatte in ihren Augen das beste Marketing, während ein schwarzer Ledersessel, der sich in der Linienführung an einer Sportwagenkarosserie orientierte, einen Preis für die beste Idee bekam. Der Ökosessel wurde als das nachhaltigste Modell ausgezeichnet. Und in Sachen Funktionalität hatte der Sessel, der zugleich auch Tisch war, die Nase vorn.

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Frau Jansen in de Wal
Fachbereichsleiterin
Tel.: 05242/5970

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