Markt der Möglichkeiten am Reckenberg-Berufskolleg: Beim Speed-Dating viel über die Berufsausbildung erfahren

Rheda-Wiedenbrück. Bereits zum zweiten Mal war das Reckenberg-Berufskolleg Rheda-Wiedenbrück Gastgeber der Veranstaltung „Markt der Möglichkeiten“, einer Infomesse zu Studium und Ausbildung im Bereich des Sozial- und Gesundheitswesens. Über 200 Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs nutzten den vergangenen Mittwochvormittag und informierten sich an insgesamt 15 Ständen darüber, wie es nach ihrer Fachhochschulreife oder dem beruflichen Abitur für sie weitergehen kann.

Insgesamt 14 Betriebe, Schulen, Hoch- und Fachhochschulen sowie Aus- und Weiterbildungseinrichtungen hatten nicht nur jede Menge Informationsmaterial mitgebracht. Sie stellten sich vor allem mittels „Speed-Dating-Kurzvorträgen“ vor und standen für individuelle Gespräche und Fragen zur Ausbildungsplanung zur Verfügung. Mittels eines Rotationsverfahrens hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, an mehreren Ständen detaillierte Informationen sammeln und Präsentationen sehen zu können. Neben dem Fachabitur im Schwerpunkt Gesundheit und Soziales wird am Reckenberg-Berufskolleg auch das berufliche Abitur im Schwerpunkt Erziehungswissenschaft angeboten. Bildungsgänge zur zum Staatl. geprüften Sozialassistenten und zum Staatl. geprüften Kinderpfleger sind ebenso vorhanden. Als einzige Ausbildungsstätte im Kreis Gütersloh ist das Berufskolleg in Rheda-Wiedenbrück außerdem für die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern verantwortlich. 

Sehr viel positive Resonanz zum „Markt der Möglichkeiten“ gab es dabei von beiden Seiten: Die teilnehmenden Aussteller betonten, dass diese Veranstaltung eine hervorragende Möglichkeit sei, mit potenziellen Nachwuchskräften in Kontakt zu treten. Das sei gerade im beruflichen Bereich des Sozial- und Gesundheitswesens wichtig. Denn nicht nur der allgemein zu beklagende Fachkräftemangel macht auch dieser Branche zu schaffen. Im Rahmen einer solch speziellen Branchenveranstaltung könne auch praxisnah aufgezeigt werden, welche grundsätzlichen Herausforderungen ein Beruf im Sozial- und Gesundheitswesen mit sich bringe. Denn nicht immer würden die Vorstellungen von Schülerinnen und Schülern über den Beruf oder das Studium der Realität entsprechen, erklärte einer der Aussteller. Genau diesen Punkt bewerteten auch zahlreiche Schülerinnen und Schüler als Plus der Infomesse. Sie machten von den Gesprächsangeboten sehr rege Gebrauch. „Großer Vorteil ist, dass hier viel Auswahl an Berufs- und Studienmöglichkeiten speziell nur für den sozialen und den gesundheitlichen Bereich angeboten werden. Außerdem kommen die Anbieter aus der Region“, fasste eine Schülerin ihre Eindrücke zusammen.

Gezielte Informationen mittels Speed-Dating-Vorträgen mit anschließender Fragerunde erhielten Schülerinnen und Schüler an insgesamt 14 Ständen bei der Infomesse zu Studium und Ausbildung im Bereich des Sozial- und Gesundheitswesens.
Gezielte Informationen mittels Speed-Dating-Vorträgen mit anschließender Fragerunde erhielten Schülerinnen und Schüler an insgesamt 14 Ständen bei der Infomesse zu Studium und Ausbildung im Bereich des Sozial- und Gesundheitswesens.

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