Tischler und Holzmechaniker besuchen Berlin

Wie schon in den vergangenen Jahren  fuhren auch dieses Jahr wieder die Abschlussklassen der Tischler und Holzmechaniker des Reckenberg-Berufskollegs nach Berlin.
Die Fahrt wurde unter dem Thema „Der 9. Novenber in der Deutschen Geschichte" durchgeführt.  So orientierte sich die Führung im Deutschen Historischen Museum an diesem Datum, und ebenso verdeutlichte der Besuch der Gedenkstätte Hohenschönhausen, besser bekannt als „Stasiknast“,  den 9. November 1989 in seiner Geschichte. Besonders beeindruckend war für die Schüler die Tatsache, dass ehemalige Häftlinge in eindrucksvoller Weise während der Besichtigung von ihren persönlichen Erlebnissen berichteten.

Besuch im Historischen Museum
Modell der Gedenkstätte Hohenschönhausen

Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch des Reichstages. Nach einem Vortrag im Plenarsaal des Deutschen Bundestages war im Anschluss ein Gesprächstermin mit dem MDB Hans Christian Ströbele von der Partei Bündnis 90/Die Grünen verabredet worden.
Herr Stöbele nahm sich, trotz seiner augenblicklich vielen Medientermine fast eine Stunde Zeit, um den angehenden Tischlern/Holzmechanikern über sich und seine Arbeit im Parlament und Berliner Wahlkreis zu erzählen.

In der anschließenden Fragerunde, die Herr Ströbele mit den Worten einleitete, „Ihr könnt mich alles fragen“, wollte ein Schüler wissen, ob er Geld für Medienauftritte und Informationsveranstaltungen z. B. bei Schülerbesuchen erhält. Dies verneinte Herr Ströbele mit dem Hinweis, dass etwaige Honorare für engagierte Gruppen in seinem Wahlkreis gespendet werden.
Natürlich wurde das augenblickliche Dauer Thema „whistleblower snowden“ von den Berufsschülern nicht ausgelassen. Auf die Frage „Wie es zum Kontakt zu Herrn Snowden und dem Moskaubesuch gekommen ist“, berichtete Herr Stöbele sehr detailliert über den mehrere Monate dauernden Kontakt und die Durchführung seiner Moskaureise. Schnell war der verabredete Zeitrahmen erschöpft, so dass noch viele Schülerfragen offen blieben.

Unvergessen wird mit Sicherheit der Gesamteindruck der Stadt Berlin bei den Berufsschülern bleiben.  Das multikulturelle Flair Kreuzbergs, die Flaniermaile Kurfürstendamm, der Alex mit seinem Fernsehturm und nicht zuletzt der abendliche Reiz der Kneipen und „Zappelschuppen.

 

Wir haben Ihn gespürt, den „Bazillus Berlin“ . Berlin ist eine Berufsschulreise wert.

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