Spiel- und Sportfest 2014

75 Jahre RBBK oder wir haben die Lust an Sport, Spiel und Schule nicht verloren.

Wir feiern die Feste, wie sie fallen. Nach der offiziellen Auftaktveranstaltung für viele externe Gäste feierten nun die Schüler und Lehrer intern. Unter dem Motto „Schule muss Spaß machen“ wurde statt der sonst eher beruflich und fachlich ausgerichteten Lernziele jetzt Geschicklichkeit, Gruppengefühl, Merkfähigkeit, körperliche Anstrengung und vor allem Spaß in den Fokus des Unterrichts gerückt. 

 

An rund 20 Stationen fand Schule in anderen Formen für Schüler aller Fachbereiche statt. Ein wichtiger Baustein dieser Veranstaltung war die Vorgabe, dass alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler aus den fünf Berufsfeldern möglichst auch einen Einblick in die Vielfältigkeit dieser Schule mit über 50 Bildungsgängen bekamen

So mussten künftige Erzieher und Sozialhelfer eine Brücke bauen, Tischler und Konstruktionsmechaniker einen Geschmackstest im Berufsfeld Lebensmittel absolvieren, Fleischer ohne Schnee Ski laufen, alle Schüler beim Hockey und Basketball Zielwürfe trainieren.

Brückenbau
Geschmackstest

Statt mit den Stäbchen zu essen konnten die Schüler damit eine Schraubkonstruktion herstellen, sie konnten gemeinsames ‚soziales Sitzen‘ ohne Stühle ausprobieren oder Bälle in Dachrinnen jonglieren.

Und was wäre Schule ohne Kopfarbeit, ohne SODUKU mit Bildern und „Siebenschlau“ oder ohne eine Gehirnrallye mit Cam und Computer durch eine virtuelle Schule? Spaß in allen Räumen, wenn Hosen beim Luftballon-Tennis „nich bis anne Knöchel“ rutschen durften.

Sudoku mit "Bildern"
Tangram im Team

Besonders die Unterhaltungsklassiker wie Dosenwerfen und Eierlaufen begeisterten die Schüler. Und wann hört man schon mal so viel Lachen und Kreischen, wann sieht man so viele glückliche Schüler in einem Schulgebäude, wann gibt es einen Nachmittag ohne Hausaufgaben?Aula und Pausenhalle, Flure und Gänge, Sporthalle und Werkstätten, die ganze Schule war verwandelt und zeigte sich von einer viel zu oft vernachlässigten und noch lebendigeren Seite.

Dass auf einer Feier auch Speisen und Getränke nicht fehlen dürfen, war klar. Ernährung und Hauswirtschaft, Lebensmitteltechnik und Fleischer waren neben ganzen „Catering-Klassen“ aus vielen Bildungsgängen die Garanten für die Gaumenfreuden, gesundes Vegetarisches wie auch Hot-Dogs und Pizza –Brötchen fanden reißenden Absatz und förderten auch die kaufmännischen Fähigkeiten der Schüler. Zudem füllte sich so die eine oder andere Klassenkasse für die demnächst anstehenden Abschlusspartys und den ersten Abi-Ball an dieser Schule. 

Ein gelungenes Fest mit viel Engagement, vom ganzen Kollegium getragen und entwickelt, von den Schülern mit Engagement durchgeführt und nicht zuletzt von den Kollegen der Abteilung Sport unter Leitung von Martin Lambrecht organisiert. Die Schulleitung ist  stolz auf die tolle Leistung der Schüler und des Kollegiums. Das Reckenberg-Berufskolleg ist nach 75 Jahren jung und lebhaft, ein bewährter Ort des Lernens im besten Kreis der Welt, wo Schule auch viel Spaß macht.

 

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