Projektarbeit

Angehende Erzieherinnen starten erlebnispädagogische Projekte mit Jugendlichen der Jugendhilfeeinrichtung „Alte Molkerei“

Eine Zusammenarbeit ungewöhnlicher Art bereichert derzeit die pädagogische Arbeit der Jugendhilfeeinrichtung Alte Molkerei in Rüthen-Hoinkhausen und des Reckenberg-Berufskollegs in Rheda-Wiedenbrück. Eine Gruppe angehender Erzieherinnen des Berufskollegs arbeitet bis Dezember mit den Jugendlichen der Jugendhilfeeinrichtung. Die Studierenden erschließen sich dabei über die Projektarbeit wichtige Kompetenzbereiche, die im Ausbildungsplan verankert sind. Ziel dabei ist es, über den erlebnispädagogischen Ansatz der Jugendhilfeeinrichtung das pädagogische Konzept zu ergänzen. Mit diesem Ziel wurden verschiedene Aktionen mit den Jugendlichen initiiert. Dazu gehören z.B. Höhlentouren in der Region oder auch Erlebnisangebote im Warsteiner Bikepark. Zum Bikepark gehört ein Spielfeld mit erlebnispädagogischen Elementen. Reimund und Sabine Kaiser, Inhaber des Bikeparks, waren von den Ideen der Jugendlichen und Erzieherinnen begeistert und haben spontan eine Fläche zur Verfügung gestellt, auf der diese Ideen verwirklicht werden können. So entstehen derzeit ein Barfußpfad und eine Kletterwand, später kommen noch Schwebebalken, Kletterseile und ein Weidentunnel dazu: Es werden Baumstämme einbetoniert, Naturmaterialien für den Barfußpfad gesammelt und Griffelemente für die Kletterwand verbaut. Die Jugendlichen sind – ebenso wie die Erzieherinnen - sichtlich stolz auf Ihre Arbeit. „Es macht einfach Spaß!“ sind sich alle einig.

Als Fachmann begleitet der Leiter der Einrichtung Dipl.-Päd. Holger Roemer-Scholz, der auch Inhaber des Unternehmens Epier (Erlebnispädagogik in Eurer Region) ist, mit seinem Team die Ideen der Studierenden. Von Seiten des Berufskollegs begleitet Projektlehrer Günter Klar die Studierenden: „Die Zusammenarbeit ist neu und ungewöhnlich. Aber eine Zusammenarbeit auf diesem Niveau mit einem Team hochkompetenter Fachleute ist für unsere Erzieherausbildung eine wertvolle Bereicherung“, sagt Günter Klar. Ähnlich äußert sich Holger Roemer-Scholz: „Unsere Jugendlichen sind höchst motiviert und mit Begeisterung dabei! Für uns sind die Ideen der Erzieherinnen eine echte Bereicherung.“ Er kann sich durchaus eine längere Zusammenarbeit mit dem Reckenberg-Berufskolleg vorstellen.

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