Kreis Gütersloh und Innung für Sanitärtechnik investieren 30.000 Euro am Reckenberg-Berufskolleg

Bericht in der Neuen Westfälischen am 15. März 2013

Berufskolleg, Innung und Kreis fördern die Zukunft der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechniker. Damit die jungen Handwerker während ihrer dualen Ausbildung auch in Zukunft mit der neuesten Technologie arbeiten können, hat die Innung für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik rund 25.000 Euro und der Kreis 5.000 Euro investiert, um die Schulungs- und Werkstatträume des Reckenberg-Berufskollegs zukunftsweisend zu renovieren.
Seit nunmehr 60 Jahren besteht zwischen der Schule in Rheda-Wiedenbrück und der Innung für den Kreis Gütersloh eine enge Verbundenheit. So besuchen nicht nur die Auszubildenden aus dem Innungsbereich dort den Berufsschulunterricht, sondern die Innung nutzt die Werkstatträume auch für die überbetriebliche Ausbildung.
In diesen zusätzlichen Schulungen werden die jungen Nachwuchskräfte intensiv in die jeweils neueste Gerätetechnik eingewiesen. Auch die praktischen Gesellenprüfungen werden in der Schulwerkstatt durchgeführt. Schulleiterin Elke Brost, der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Friedhelm Drüner, der stellvertretende Obermeister der Sanitärinnung, Veit Wixforth, und Abteilungsleiter der Metalltechnik, Josef Mense, ließen sich die Renovierungsmaßnahmen von Fachbereichsleiter Dr. Norbert Claus und Werkstattlehrer Jürgen Siekmann erklären.

Ein gutes Beispiel für die aus der Zusammenarbeit von Schule und Innung entstehenden Synergien ist die Anfertigung von Anschauungsobjekten, die von den Schülern im Rahmen von Projekten gebaut und von den Kooperationspartnern der Schule, wie beispielsweise dem Kreis Gütersloh, für Veranstaltungen rund um das Thema Energie genutzt werden.
Aktuell hat die Fachabteilung des Berufskollegs auf Anregung des Kreises Gütersloh und der Innung Photovoltaik- und Solarthermie-Modelle gebaut. Sie waren zum ersten Mal Anfang Februar im A-2-Forum Rheda-Wiedenbrück auf der Messe „Bauen, Wohnen, Renovieren, Energiesparen“ zum Auftakt der vom Kreis initiierten Solarkampagne „Sonne sucht Dach“ (www.solarkataster-kreis-gt.de) zu sehen. 
„Uns ist ein harmonisches Zusammenspiel zwischen Betrieben und Berufsschule sehr wichtig“, erklärt die Schulleiterin Elke Brost. Durch die jetzt vorgenommenen Investitionen hätte die Qualität für das duale System nochmals angehoben werden können. „Damit gewinnt der Standort aus Sicht der Jugendlichen an Attraktivität“. Auch aus Sicht von Werkstattlehrer Jürgen Siekmann bietet die Kooperation zwischen Schule und Innung für die angehenden Gesellen, aber auch für die ebenfalls in der Schule ausgebildeten SHK-Techniker, einen großen Vorteil. „Hier passiert alles unter einem Dach.“

 

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