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Rückblick auf ein Jahr am Reckenberg-Berufskolleg

 

Wo soll ich anfangen?  

Mein Jahr am Reckenberg-Berufskolleg war eine meiner bisher wertvollsten Erfahrungen. Ich habe pädagogische, soziale und kulturelle Aspekte des deutschen Schulsystems in und außerhalb des Klassenzimmers gesehen.  

Durch Kollegen und Schüler hatte ich die Gelegenheit, einen authentischen Blick auf das typische Leben in Deutschland zu werfen. 

Ich habe es genossen mit Lehrern und Schülern mitzuarbeiten. Auch dass wir dabei viel über unsere Länder und Kulturen lernen konnten.

Was ich gelernt habe, werde ich in meine Heimat mitnehmen. Auch werde ich die Welt mit einer anderen Perspektive sehen können.

Das Reckenberg-Berufskolleg hat mir die Chance gegeben, erstaunliche und schöne Orte sehen. Während meiner Klassenfahrten habe ich mit Schülern die Moldau in Prag überquert und bin Ski in den Schweizer Alpen gefahren. Bei dieser Fahrt habe ich den Spitznamen “Tiefschneetaucher” erworben.

Meine Erfahrungen in der Schule haben mir geholfen meine Deutschkenntnisse zu verbessern. Das Gespräch mit Schülern in der Mensa oder mit Lehrern in Lehrerzimmer haben mir sehr dabei geholfen mich „wohler“ mit der deutschen Sprache zu fühlen. 

Trotzdem, es könnte besser sein. Ich hoffe, mit Deutsch weiter machen zu können wenn ich wieder in den U.S.A. bin -  mit Hilfe von Facebook oder Skype.

Dieses Jahr hat mir auch ein bisschen Erfahrung mit dem Lehren gegeben. Ich bin noch nicht sicher, ob ich Lehrer sein will. Aber jetzt habe ich eine Idee wie es geht, durch meine Arbeit mit den Schülern und Kollegen.  

Ich will bestimmt einen Beruf in der akademischen Welt ergreifen und meine Zeit hier hat diese Idee gestützt.

Ich muss den Lehrern und Kollegen danken, weil sie mich so herzlich in der Schule aufgenommen haben. Alle waren freundlich und hilfreich und haben meine vielen Fragen beantwortet. Speziell als ich mich an diese neue Situation anpassen musste.  

Wenn man so freundliche und offene Kollegen hat, ist dies ein großer Unterschied, besonders wenn man in einem anderen Land ist. Deswegen, Deutschland fühlt sich nicht wie ein Unbekannter an, sondern wie ein Mensch, den ich jetzt besser kenne. 

Insbesondere muss ich ein ganz großes “Dankeschön” an meinen Betreuer – Herrn Jasper richten. Ohne ihn hätte ich in Deutschland nicht überleben können. 

Er hat mir mit allem geholfen; Bürokratie, Unterricht planen, kochen (ich bin nicht so gut), usw.  

Es gab keine Frage, die er nicht beantworten konnte und kein Problem, das er nicht lösen konnte. Er und seine Familie haben mich mit geöffneten Armen willkommen und mir das Gefühl gegeben, dass ich einer von ihnen bin. Ehrlich kann ich nicht sagen, wie viel er mir geholfen hat während dieses ganzen Jahres. 

Ich bin sehr dankbar für dieses Jahr und werde es immer erinnern.          Ich werde das Reckenberg Berufskolleg vermissen und ich hoffe, in Kontakt zu bleiben.

 

Chase Trautwein 

Im Juli 2014

 

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