Entlassung der Techniker und Fachabiturienten

 

Die Schüler der Fachoberschule für Technik und der Fachschule für Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik wurden am 19. Juni 2014 nach ein- und zweijähriger Schulzeit vom Reckenberg-Berufskolleg in Rheda-Wiedenbrück verabschiedet.

Ulrich Schreiber, der über viele Jahre in der Fachoberschule Deutsch unterrichtet hat, fand die Abschiedsworte, die in diesem Jahr tatsächlich auch seine Abschiedsworte waren, weil er zusammen mit den Schülern das Berufskolleg verlässt, um in den Ruhestand zu gehen. Aber auch dieses Mal verzichtete er nicht darauf, mit Humor den Schülern noch einmal Zitate großer Dichter und Philosophen vorzutragen, immer mit der passenden Interpretation dazu. Sein Fazit lautete am Ende, dass es in der Schule wie mit dem süßen Lebens sei. Sie müsse lecker schmecken, Lust auf mehr machen, zum Naschen animieren und einfach Freude machen.

Schulleiterin Elke Brost knüpfte in ihrer Rede an den Stummfilm von Charly Chaplin "Moderne Zeiten" an. Sicherlich sei dieser Kurzfilm eine aberwitzige Übertreibung, dennoch wäre auch ein Funken Realität dabei. Eine immer schneller lebende Welt mit modernster Technik und hohen Anforderungen an die Arbeitskräfte würde schnell dafür sorgen, dass man in eine Art Räderwerk kommt, aus dem es manchmal keinen Ausweg gäbe. "Nutzen Sie Ihr Wissen, in dem Sie es weitergeben und andere daran teilhaben lassen", gab sie ihren Schülern mit auf den Weg. Ihr Dank galt den beiden Klassenlehrern für die Fachoberschule Gerd Kusenberg und Norbert Claus für die Fachschule.

Vor der Zeugnisübergabe wurden die Besten geehrt. In der Fachoberschule war es Benedikt Grundwald, der nun wie seine Klassenkameraden ein Studium anstreben kann. In der Fachschule für Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik hatte Daniel Fischer den besten Notendurchschnitt.

Bericht und Bild von Waltraud Leskovsek in der NW am 21. Juni 2014

 

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