„Der Weg ist entscheidend, nicht das Ziel“ - Leistungskurs Deutsch GYE-O in der Universität Bielefeld

Tag für Tag sitzt man für sein Abitur vor der großen Tafel, um auf das Studium vorbereitet zu werden, aber ohne die Möglichkeit, ein reales Bild vom Studieren bekommen zu können. Daher haben wir als Oberstufe des Gymnasiums Erziehungswissenschaften einen Besuch an der Universität in Bielefeld geplant. So kamen wir alle aus der Theorie direkt in die Praxis.

An der Universität Bielefeld

Nach einem gemeinsamen Frühstück in der Uni-Kantine kamen wir dazu, die Erkundung der Universität in Angriff zu nehmen. Besonders war das breite Angebot von Einkaufsläden, Druckshops und Geschäften - von einer Sparkasse bis hin zur eigenen Buchhandlung war so gut wie alles vertreten.

Als erstes haben wir uns auf den Weg gemacht und das Areal erkundet. Abgesehen von einem typischen Hörsaal haben wir alles Interessante gesehen, bevor wir dazu übergingen, uns von Herrn Greveling über die Strukturen der Uni-Bibliothek informieren zu lassen. Schließlich waren wir in der Lage, mithilfe der Website der Unibibliothek etwas Passendes unter den zwei Millionen Büchern zu finden. Dies benötigten wir für Referate, die wir im Rahmen des Deutschunterrichts anfertigen und mithilfe einer Universitätsbibliothek wissenschaftlich begleiten sollten.

Im Anschluss an die Mittagspause starteten wir mit dem praktischen Teil unseres Besuches. Wir hatten die Aufgabe, ein bestimmtes Themengebiet selbstständig in kleinen Lerngruppen zu erarbeiten. Gleichzeitig hatten wir natürlich auch noch Zeit, uns genauer umzuschauen. Schon auf den ersten Blick fiel auf, dass nicht nur so gut wie jedes Alter an der Universität vertreten war, es überkam einen auch ein gewisses Gefühl des „Verlorenseins“.

Insbesondere beim Arbeiten in der Bibliothek herrschte eine leise und bestimmte Atmosphäre. Es war auf eine merkwürdige Art und Weise einschüchternd und ausgrenzend. Gerade durch die Recherche zu unseren Themen wurde deutlich, dass in der Anfangszeit des Studiums das eigenständige Arbeiten schwer fallen kann. 

Es besteht eine enorme Freiheit in der Art und Weise des Arbeitens, an welche man sich erst einmal gewöhnen muss. Zudem stellte sich heraus, dass vieles des im Abitur Gelernten in der Uni auf einen zurückkommt.

Abschließend war der Besuch eine sehr gute Möglichkeit, Einblicke in das Uni-Leben zu erhalten, besonders weil wir von der Theorie in die Praxis gekommen sind.

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