Vortrag zum Thema Depression

Gütersloher „Bündnis gegen Depressionen e.V." besucht das Reckenberg-Berufskolleg in Rheda-Wiedenbrück

Der ärztliche Direktor des LWL-Klinikums und gleichzeitig Vorsitzender des „Gütersloher Bündnis gegen Depressionen e.V." Prof. Dr. Klaus Kronmüller hielt sein Versprechen. Am Montag, den 27.01.2014, besuchte er das Reckenberg-Berufskolleg und informierte die Schülerinnen und Schüler über das Thema Depressionen. 


Die Schülerinnen und Schüler hatten im Rahmen ihrer jährlicher Spendenaktion 800 Euro gesammelt, die sie dem Gütersloher „Bündnis gegen Depressionen“ pünktlich zu Weihnachten überreicht haben. Als Dankeschön erklärte sich das Bündnis bereit, in einem Vortrag Einblicke in die Krankheitsbilder Depression und Burn-out zu geben.

Vor über 250 Schülern in der Aula der Schule erklärte Prof. Kronmüller in seinem Vortrag die Krankheitsbilder Depression und Burn-Out, mögliche Ursachen der Erkrankungen, Symptome, Krankheitsverläufe und verschiede Behandlungsmöglichkeiten.

Eine wichtige Erkenntnis für die Schüler war die Tatsache, dass Depressionen und Burn-out Menschen in jeder Lebensphase treffen können und das Jugendliche nicht selten mit dieser Erkrankung leben müssen. Nach Aussage von Prof. Kronmüller ist es deshalb wichtig zu lernen, wie man mit Menschen, die von dieser Krankheit betroffen sind, umgeht. Denn auch im Schulalltag ist diese Krankheit leider ein bedeutendes Thema, das nicht vernachlässigt werden darf.

(v.l.) Schulleiterin Elke Brost, SV-Lehrerin Meike Hagemeier, Prof. Dr. Klaus Kronmüller

Im Anschluss an den interessanten Vortrag hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, Prof. Kronmüller  vertiefende Fragen rund um das Thema „Depressionen“ zu stellen. Die rege Beteiligung zeigte, dass die Schüler die häufig in der Gesellschaft noch unterschätzte Krankheit als sehr wichtig und aufklärungsbedürftig bewerten.

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