Blutspenden

Laura Lükewille ließ sich unter den interessierten Blicken ihrer Mitschülerinnen Hedwig Penner und Melissa Dalmis (hinten, v. l.) von der EvKB-Mitarbeiterin Andrea Knirps Blut abnehmen

Doppelter Bedarf an Blutspenden am Ev. Krankenhaus Bielefeld

Reckenberg-Berufskolleg-Schüler spenden Blut

Rund 60 Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule für Sozial- und Gesundheitswesen am Reckenberg-Berufskolleg in Rheda-Wiedenbrück spendeten jetzt Blut im Ev. Krankenhaus Bielefeld (EvKB). Insgesamt vier Oberstufen-Klassen beteiligten sich an der Aktion, die auf drei Termine verteilt war.

„Wir wollen die Blutspenden an unserer Fachoberschule etablieren. Wir finden einfach, dass es in unserem Fachbereich besonders Sinn macht, auf diesem Wege etwas Gutes zu tun. Und wir freuen uns, dass so viele unserer Schüler dazu bereit sind“, sagt Bildungsleiterin Fabiola Linnenberg-Masi.

Für die 23-jährige Schülerin Laura Lükewille ist der „Aderlass“ eine Selbstverständlichkeit. „Ich bin gelernte Arzthelferin. Ich habe schon so viele Menschen selbst gepikst, jetzt kann ich das auch mal mit mir selbst geschehen lassen“, erzählt sie mit einem Schmunzeln. Vielleicht sei sie außerdem selbst einmal auf eine Blutspende angewiesen, so Laura Lükewille.

Die Leiterin der EvKB-Transfusionsmedizin, Dr. Christiane Susemihl, betont die enorme Bedeutung von Blutspenden: „Wir haben rund 5.000 Blutentnahmen pro Jahr, der Bedarf allein am EvKB ist aber doppelt so hoch.“ Aber auch in der gesamten Stadt Bielefeld reicht die Zahl der Spenden bei weitem nicht aus, um den Bedarf in den Krankenhäusern zu decken.

Prinzipiell kann jeder gesunde Erwachsene zwischen 18 und 68 Jahren und mit einem Körpergewicht von mehr als 50 Kilogramm Blut spenden. Nach einer dritten Blutentnahme erhalten die Spender einen Spenderpass mit ausgewiesener Blutgruppe. Außerdem haben die Spender durch die regelmäßige Untersuchung ihres Blutes immer ein Auge auf ihre Gesundheit.


 

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